Gegründet 1956, haben sich die Schachfreunde Heidesheim zu einem der erfolgreichsten Vereine in Rheinhessen und zu einem etablierten Verein in Rheinland-Pfalz entwickelt. Mit ca. 70 aktiven Mitgliedern nimmt der Verein am Erwachsenen-, Jugend- und Seniorenmannschaftsbetrieb teil. Von jung bis alt ist alles vertreten.

Im Verein:

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2. Mannschaft mit gutem Auftakt in die Aufstiegsrunde

Am heutigen Sonntag startete die Aufstiegsrunde der 1. Rheinhessenliga.

 

Mit einem Sieg am letzten Spieltag war die 2. Mannschaft gerade so noch in die Aufstiegsrunde reingerutscht. Doch da die Punkte aus den vorherigen Runden mitgenommen werden, bestehen nur minimale Aussichten auf den Aufstieg, da VO Mainz mit vier Punkten Vorsprung schon fast durch ist. 

Da brachten die unzähligen Absagen der Mannschaftsführerin Annette keine schlaflosen Nächte, sondern nur viel Zeit und Mühe überhaupt 8 Leute ans Brett zu bringen. Von den ersten acht gemeldeten Spielern waren nur drei am Start und Martin und Daniel aus der 3. Mannschaft mussten noch unterstützen (die Mannschaft der Spieler, die abgesagt haben, war deutlich stärker als die Mannschaft, die ans Brett ging).

Gegner war die 1. Mannschaft der Sfr. Heimersheim, die mit ihrer Stammmannschaft an die Bretter gingen und damit leicht favorisiert waren. Aber das störte uns keinesfalls, denn es gab - wie gesagt - nichts zu verlieren.

Das schien auch Christophs Einstellung zu sein. Seine Partie rauschte - trotz Paradeeröffnung - völlig an ihm vorbei. Das Rechnen des Schlagens auf b2 kostete ihn viel Bedenkzeit. Am Ende schlug er nicht und stand mit wenig Zeit auf der Uhr chancenlos.

Die Niederlage egalisierte Jan, der ein positionelles Bauernopfer brachte, das zumindest praktisch durchschlug (die Kiebitze waren davon eher weniger überzeugt). Mit auf dem Brett fing er die Dame und gewann.

Daniel hatte zu Beginn seiner Partie gegen seinen 200 DWZ Punkte stärkeren Gegner die Initiative, die aber sukzessive verflachte. Letzlich war nichts mehr los auf dem Brett und Remis das folgerichtige Ergebnis.

Kurz vor der Zeitkontrolle war auch Annettes Partie beendet. Ein Rechenfehler kostete sie leider einen Bauern. Doch sie blieb bei zunehmend weniger Zeit am Ball und drohte den Bauern zurückzugewinnen. Der Gegner griff bei der Abwehr fehl und ließ sich einzügig Mattsetzen. Puh!

Jetzt sah es doch ganz gut aus, aber es sollte noch dauern, bis die nächste Partie entschieden war. Udo hatte nach einem gegnerischen Patzer eine Figur eingesammelt. Sein Gegner hatte dafür ordentlich Initiative und konnte zwei Figuren gewinnen. Udo schaffte es jedoch, den offenen König mit Schach zu attakieren un schaffte noch ein Remis.

Das gleiche Ergebnis stand am Ende auch auf Helmuts Partieformular. Gegen seinen jugendlichen Gegner hatte er die gesamte Partie über die Initiative, die sich aber in keinen Vorteil ummünzen wollte.

Jetzt brauchten wir nur noch einen Punkt zum Sieg. Auf Martin hätte zu diesem Zeitpunkt keiner mehr auch nur noch einen Cent gewettet. Nach der Zeitkontrolle war auf einmal der gute gegen den schlechten gegnerischen Läufer getauscht und dann noch ein Bauer weg. Wie auch immer Martin das noch geschafft hat - es muss das typsiche Martin Gefuddel gewesen sein - die Partie endete Remis.

Da konnte sich auch Dustin beruhigt mit seinem Gegner auf Remis einigen. Er hatte sich aus einer unbequemen Stellung herausgekämpft und dabei noch einen Bauern mitgenommen. Das hatte ihn aber soviel Zeit gekostet, dass er kein weiteres Risiko mehr eingehen wollte.

Endstand 4,5:3,5 - ein schöner Sieg mit dieser ersatzgeschwächten Truppe. Leider hat auch VO Mainz deutlich gewonnen, so dass sie aufgrund der vielen Brettpunkte selbst bei zwei Niederlagen nur noch theoretisch einzuholen sind.

 

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