Gegründet 1956, haben sich die Schachfreunde Heidesheim zu einem der erfolgreichsten Vereine in Rheinhessen und zu einem etablierten Verein in Rheinland-Pfalz entwickelt. Mit ca. 70 aktiven Mitgliedern nimmt der Verein am Erwachsenen-, Jugend- und Seniorenmannschaftsbetrieb teil. Von jung bis alt ist alles vertreten.

Im Verein:

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2. Mannschaft ohne Chance

Beim Auswärtsspiel in Landskrone fehlen wichtige Leute und es läuft wenig zusammen - 1:7.

Gegen eine der besseren Mannschaften der Liga machte sich leider Personalnot breit: Ein Spieler musste an die Erste abgegeben werden, drei andere waren verhindert, viele Ersatzleute ebenfalls nicht verfügbar... es war schon mal einfacher. Aber zumindest ließen uns Manuel und Debütant Dustin ließen zu acht auflaufen. Landskrone fehlten zwei Stammspieler, aber die wurden einfach durch noch stärkere Spieler ersetzt. Machte für uns ein enormes DWZ-Minus von ca. 250 Punkten pro Brett.

Die einzige Hoffnung war der Geist von Bann, wo wir bei ähnlichen Voraussetzungen einen Riesenkampf abgeliefert hatten. Diesmal waren wir aber ganz weit weg davon. Es ging gleich schlecht los: Manuel, der es überhaupt erst kurz vor Ablauf der Karenzzeit ins Spiellokal schaffte, bastelte an einer spannenden Partie... bis sein Handy klingelte und wir anstelle von taktischen Verwicklungen ein 0:1 auf dem Spielberichtsbogen erlebten. Frank kam leider diesmal nicht in Tritt und wurde nach und nach überspielt. Etwas mehr Hoffnungen machte ich mir bei Nils, aber seine Offensivbemühungen waren leider zu gewagt und auch er kam ins Hintertreffen.

Dann kam es immer dicker: Manni stand meines Erachtens immer mindestens ausgeglichen, aber sein Gegner nutzte die erstbeste Gelegenheit für ein Figurenopfer und anschließendem Bauerndurchbruch. Ob korrekt oder nicht wird sich noch herausstellen, jedenfalls konnte Manni die Stellung nicht halten. Jetzt erst gab es Zählbares: Ich fragte mich nach einer wilden Eröffnungsvariante, was eigentlich gegen Damentausch sprechen würde. Der Lohn: Ich wurde von da an drei Stunden gequält und konnte froh sein, dass ich mit Minusqualität eine Zugwiederholung erschwindeln konnte. Helmut fand meiner Meinung nach nicht die optimale Aufstellung und musste das gegnerische Läuferpaar immer mehr ins Spiel kommen lassen, bis eine Figur weg war.

Der einzige wirkliche Lichtblick des Tages war Brett 7: Dustin spielte eine von Anfang an sehr ordentliche Partie, in der er teilweise besser stand. Am Ende belohnte er sich mit einem Remis gegen einen Gegner, der über 400 DWZ-Punkte stärker war. Stark! Jannik war nah dran das gleiche zu schaffen, aber sein Gegner spielte das entstandene Damenendspiel auf Verdacht weiter und profitierte schließlich von einer Ungenauigkeit. Es ist schnell zusammengezählt: Wir 1, Landskrone 7.

 

Heute waren wir einfach zu leichtgewichtig für den Gegner. Aber es waren letztlich auch nur zwei Mannschaftspunkte, die wir abgegeben haben. Mit 5:5 Punkten stehen wir im Mittelfeld der Tabelle. Im nächstes Spiel gilt es wieder fleißig zu punkten!

 

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