Gegründet 1956, haben sich die Schachfreunde Heidesheim zu einem der erfolgreichsten Vereine in Rheinhessen und zu einem etablierten Verein in Rheinland-Pfalz entwickelt. Mit ca. 70 aktiven Mitgliedern nimmt der Verein am Erwachsenen-, Jugend- und Seniorenmannschaftsbetrieb teil. Von jung bis alt ist alles vertreten.

Im Verein:

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Sommerfreizeit 2006 in Bad Homburg

Nachdem die Jugendfreizeit in Sargenroth im letzten Jahr ein voller Erfolg war, hatte der Verein beschlossen, eine solche Freizeit in diesem Jahr zu wiederholen. Und so starteten sechs Betreuer und 16 Jugendliche am Samstag Morgen vom Rathausplatz in Richtung Bad Homburg. Nach einigen Staus und Verirrungen kamen alle in der Jugendherberge pünktlich zum Mittagessen um 12.00 Uhr an. Nach dem Essen wurden die Zimmer bezogen, wobei die Einigung über die Zimmerbelegung teilweise einer Schlichtung durch der Betreuer bedurfte.


Um 14.00 Uhr begann die erste Trainingseinheit. Trainiert wurde in vier Gruppen, die nach der Spielstärke aufgeteilt und von Dirk/Holger, Christoph, Thomas und Annette trainiert wurden. Nach dem Training pilgerten fast alle auf den nahegelegenen Fussballplatz, um sich auszutoben. Der Abend wurde mit Gesellschaftsspielen, insb. Activity, Tschach und Talisman, im Aufenthaltsraum beendet. Um 22.00 Uhr begaben sich die Jugendlichen ohne großes Murren aufs Zimmer und die Betreuer hatten den ersten Tag ohne Zwischenfälle gemeistert.


Sonntag morgen begann der Tag mit einem gemütlichen Frühstück um 8.00 Uhr. Bei vielen ließ sich die tatsächliche Anzahl der geschlafenen Stunden am Gesicht ablesen. Um 9.00 Uhr startete die nächste Trainingseinheit, in der die Jugendlichen für das am Dienstag anstehende Diplom fit gemacht werden sollten. Ab 12.00 Uhr konnten sich die Jugendlichen für den Mittag beim Essen stärken und danach von den schweißtreibenden Trainingsstunden erholen. Um 14.00 Uhr folgte nur eine kurze Trainingseinheit, bis um 16.00 Uhr ein Tandemturnier startete. Die Teams wurden jeweils aus einem stärkeren und einem schwächeren Spieler besetzt. Mit 100% Punkteausbeute konnten Manfred und Michael S. das Turnier souverän für sich entscheiden. Nach dem Turnier ging es für einige bis zum Abendessen nochmal auf den Fussballplatz, während der Rest sich bei Scrabble, Activity und Halli Galli vergnügte. Mit einigen blauen Flecken und aufgerissenen Bein und Arm kehrte Christoph vom Schlachtfeld zurück. Der Rest blieb unverletzt. Bis 22.00 Uhr konnten die Jugendlichen sich wieder bei Tischtennis und Gesellschaftsspielen austoben, was bei manchem Betreuer fast einen „Hörsturz“ verursacht hätte. Vom Tisch der Talismanspieler hörte man immer wieder Anfeuerungen, während vom Activity-Tisch aufgeregtes Durcheinandergerufe zu vernehmen war. Um 22.00 Uhr endete für die Jugendlichen der Abend auf den Zimmern, aber auch die Betreuer waren kurze Zeit später in ihren Betten zu finden.


Der Montag startete um 8.00 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück. Darauf folgte die morgendliche Trainingseinheit, bei der die Jugendlichen nochmal richtig gefordert wurden. Doch ließ die Vorfreude auf den mittäglichen Schwimmbadbesuch das Training nicht mehr allzu schlimm erscheinen. Nach dem Mittagessen wurden die Taschen gepackt und die Gruppe fuhr, bis auf wenige Ausnahmen, zum Seedammbad. Dort entbrannte dann wie im letzten Jahr, im Wasser der Kampf Betreuer gegen Jugendliche, wobei Holger und Thomas von Daniel und Stefan tatkräftige Unterschützung erhielten. Um 17.00 Uhr kehrten alle erschöpft von dem Kampf, den meines Wissens die Betreuer für sich entschieden haben, in die Jugendherberge zurück, in der sich alle beim Abendessen wieder stärken konnten. Auch diesen Abend ließen wir gemütlich bei Spielen ausklingen. Einige Jugendlichen konnten vom Schach einfach nicht genug bekommen und duellierten sich im Blitz und Tschach.


Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Diplome. Beim Morgentraining wurden die letzten Themen besprochen bzw. die Inhalte der letzten drei Tage wiederholt. Nach dem Mittagessen folgten unter strenger Aufsicht die Diplomprüfungen, die jeder bestand. Dies zeigt den Erfolg des intensiven Trainings, in dem Lerninhalte von teilweise drei Monaten Freitagstraining vermittelt wurden. Zum Abschluss fand ein Blitzturnier statt, bei dem die die Jugendlichen in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Das Turnier der Jüngeren gewann ohne Punktverlust Moritz vor Jakob und Michael S., der aufgrund des direkten Vergleichs Jannik überraschend vom Siegerpodest verdrängen konnte. Bei den Älteren gewann Nico knapp vor Manfred und Michael. Manfred führte lange das Feld souverän an, wurde jedoch noch in der letzten Runde von Nico abgefangen. Nach diesem anstrengenden Tag hatten die Jugendlichen Freizeit, die sie mit Tischtennis und Wasserbomben-Werfen verbrachten. Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Nach dem Abendessen folgte die Übergabe der Diplome. Jedem Jugendlichen wurde die Diplomurkunde überreicht. Alessandra, Araz, Michael S., Emre und Jan meisterten erfolgreich das Springerdiplom. Das beste Ergebnis erzielte Araz. Die Gruppe von Thomas hatte das Turmdiplom Teil 1 gemacht. Jannik hatte am Ende nur vier Punkte mehr als Jakob. Turmdiplom Teil 2 hatten Carola, Bernhard, Lukas und Moritz bestanden, wobei Carola als Beste abschnitt. Die Gruppe von Holger/Dirk hatte mit dem Damendiplom schwer zu kämpfen. Selbst Christoph konnte nur mit einem Tip alle Aufgaben richtig lösen. Stefan erzielte hier das beste Ergebnis vor Manfred, Michael, Nico und Daniel. Doch zeigten alle eine sehr gute Leistung. Für das Bestehen wurden alle Jugendlichen mit einem Eis belohnt. Dann folgte der Höhepunkt des Abends. Die Jugendlichen hatten in einem Wettkampf „Betreuer gegen Jugendliche“ die Möglichkeit, die Schlafenszeit von zehn Uhr zu verlängern. Bei einer Niederlage bestand jedoch die Gefahr, dass sie früher in die Zimmer mussten. Nach sechs Runden Tischtennisrundlauf stand die Zeit auf 21.50 Uhr. Beim Tauziehen hatten die Jugendlichen die Chance den Rückstand zu verkürzen. Jeweils acht Jugendliche traten gegen fünf Betreuer an. Die erste Runde entschieden die Betreuer für sich, während sie die zweite Runde über den Rasen über die Linie gezogen wurden – Unentschieden. Die letzte Disziplin war fünf Runden Montagsmaler. Hier konnten die Jugendlichen eine Runde mehr für sich entscheiden, so dass die Schlafenszeit mit 21.55 Uhr feststand. Den Rest des Abends wurde wieder mit Spielen verbracht. Aber auch der schönste Abend ging zu Ende, obwohl die Nachtruhe schließlich nicht allzustreng gesehen wurde.


Mittwoch morgen wurden nach dem Frühstück die Zimmer und Tagungsräume aufgeräumt. Insb. in einem Zimmer ließ sich bis dahin zwischen Kartenspielen, Kleidung Schachfiguren und Chips kein Fleckchen Boden mehr erkennen. Bis zur Ankunft der Eltern wurde noch Tischtennisrundlauf und Fussball gespielt. Um 10.30 Uhr konnten schließlich die letzten den Heimweg antreten.


Die Freizeit war wieder ein voller Erfolg. Die Jugendherberge ließ bei den wenigsten noch Wünsche offen. Und nach Aussage der Jugendlichen wären die meisten gerne länger geblieben. Die Jugendlichen sowie die Betreuer hatten ihren Spaß und wir denken, dass nur in den seltensten Fällen Langeweile aufkam. Die Jugendlichen verstanden sich untereinander gut und trotz des Altersunterschiedes von bis zu fünf Jahren wurde niemand ausgeschlossen. Im Training machten sie motiviert und konzentriert mit und ließen die Betreuer in der Nacht ohne große Störungen schlafen. Nächstes Jahr werden wir bestimmt die Freizeit wiederholen.


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