Gegründet 1956, haben sich die Schachfreunde Heidesheim zu einem der erfolgreichsten Vereine in Rheinhessen und zu einem etablierten Verein in Rheinland-Pfalz entwickelt. Mit ca. 70 aktiven Mitgliedern nimmt der Verein am Erwachsenen-, Jugend- und Seniorenmannschaftsbetrieb teil. Von jung bis alt ist alles vertreten.

Im Verein:

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Johanna Richter ist Rheinland-Pfalz-Meisterin U10

Mit 6,5 aus 7 zum Titelgewinn – David Gärtner wird 11. – Johannes Alt 18.

 

Drei Talente der Schachfreunde Heidesheim hatten die Qualifikation für die U10-U12- Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Trier bei der SG geschafft. Johanna Richter (U10w), David Gärtner (U10) und Johannes Alt (U12) starteten auf Landesebene für die Heidesheimer. Am Ende gab es einen dicken Pokal für Johanna (6 Siege, 1 Remis), 3,5 Punkte (3 Siege, 1 Remis) für David und 3 Punkte (2 Siege, 2 Remis) für Johannes. Allesamt freuten sie sich am Ende über mehr erfolgreiche Spiele als Verlustpartien.

Den größten Erfolg sicherte sich Johanna Richter, die Achtjährige holte sich mit 6,5 Punkten aus sieben Partien souverän den Titel „U10w Rheinland-Pfalz-Meisterin“. Grundlage war ihr perfekter Start mit vier Siegen aus vier Partien am ersten Tag. Tag zwei startete dann direkt mit dem Topmatch gegen die spätere Zweite aus Oppenheim, die ebenfalls vier aus vier von Tag eins mitbrachte. Johanna blieb im Spitzenspiel cool und schaffte es in rund 20 Zügen, ihre Konkurrentin zu besiegen. Erst im letzten Match ließ ihre Konzentration im Gefühl des sicheren Sieges etwas nach. Mit einem Dauerschach blieb ihre Weste letztlich dennoch Niederlagen frei. Als Lohn gab es einen großen Pokal, ein DWZ-Plus von 210 Punkten und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Willingen. Gleichzeitig schaffte sie ihr großes Ziel, den U8 Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Für die Schachfreunde war es der erste RLP-Meistertitel in einem Qualifikationsturnier seit sieben Jahren. Johannas direkte Vorgänger sind heute ihre Trainer. Thore Perske, Manfred Faldum (beide 2012) und Annette Krannich (2002) feierten alle ebenfalls schon diesen Erfolg – nun dürfen sie sich als Trainer mit ihrem Schützling freuen.

Johannas Teamkollege David Gärtner hatte am Ende bei der männlichen U10 auch allen Grund, zufrieden nach Hause zu fahren. Konzentriert und kombinationsstark präsentierte er sich lange im vorderen Mittelfeld der U10. In Runde fünf durfte er sogar an Brett vier aufspielen. Gegen Ende verließ ihn jedoch etwas die Kraft. Trotz zweier denkbar knapper Niederlagen blieb am Ende ein guter elfter Rang. Weit mehr als ein Achtungserfolg als jüngerer Jahrgang.

Als Vorletzter mit 950 DWZ gesetzt startete Johannes Alt in den Wettbewerb der männlichen U12. Nominell also eigentlich einer der schwächeren, zeigte er schnell und eindrucksvoll, dass er alles andere als leicht zu schlagen ist.  Trotz eines Gegnerschnittes von 1218 – also gut 300 Punkten mehr – schnappte er sich drei Punkte. Aufgeteilt in zwei volle Zähler durch Siege, je zwei halbe durch Unentschieden. Letztlich rangierte er auf Platz 18, sieben Ränge über seinem Setzplatz. Eine gute Platzierung und deutliche Verbesserung seines Startplatzes.

Und hier rechts unsere Meisterin

 

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