Gegründet 1956, haben sich die Schachfreunde Heidesheim zu einem der erfolgreichsten Vereine in Rheinhessen und zu einem etablierten Verein in Rheinland-Pfalz entwickelt. Mit ca. 70 aktiven Mitgliedern nimmt der Verein am Erwachsenen-, Jugend- und Seniorenmannschaftsbetrieb teil. Von jung bis alt ist alles vertreten.

Im Verein:

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Spiel, Spaß und Schach in Bad Homburg

Nachdem manche Kinder bereits seit einem Jahr die Tage bis zur nächsten Jugendfreizeit gezählt hatten, war es am Sonntag, 26.07., endlich soweit: 27 Kinder und Jugendliche sowie acht Betreuer trafen sich am Rathausplatz, um sechs Tage mit Spiel, Spaß und Schach in der Jugendherberge Bad Homburg zu verbringen.

Vormittags mussten sich die Jugendlichen schachlichen Problemen stellen, während nachmittags meistens ein buntes Programm von Schachturnieren über Schwimmen und Minigolfen für die Älteren geboten wurden. Abends wurde Fußball gespielt, Vampire bei „Dicker Luft in der Gruft“ in Särgen begraben und bei Outburst die Seele aus dem Leib geschrien, beim Pokern mitgegangen was das Zeug hält, oder hilfreiche Tipps während fremder Schachpartien gegeben. Die hartnäckigsten Kinder waren selbst am Abend nicht von den Schachbrettern zu lösen.

 

Die Trainingsgruppe von Holger Krannich widmete sich intensiv diversen Eröffnungen. Dirks Gruppe machte den Tigersprung auf 1800 DWZ – hoffen wir, dass die Trainingseinheiten auch den versprochenen DWZ-Sprung bringen werden. Die Gruppen von Frank, Daniel, Stefan und Annika beschäftigten sich in verschiedenen Schwierigkeitsgraden mit Bauernendspielen, während die Gruppe der Jüngsten von Daniel viele neue taktische Motive erlernte.

 

Da das Wetter seine sonnige Seite zeigte, konnten sich die Jugendlichen an zwei Nachmittagen im Schwimmbad für die schachlichen Qualen bei ihren Betreuern revanchieren. Im Schwimmbecken mussten sich die Betreuer den „Tunkversuchen“ erwehren.

 

Ein schachlicher Höhepunkt war für die Jüngsten das Juxschachturnier am Dienstagnachmittag. Die von Frank gegebenen Befehle sorgten auf allen Seiten für große Aufregung. Bereits sicher geglaubte Punkte konnten so in letzter Sekunde noch verloren gehen. Insb. die Polonaise in der letzten Runde brachte großes Chaos auf den Brettern. Am Ende konnte sich Sascha Diehl gegen die Konkurrenz durchsetzen. Zur gleichen Zeit suchten die älteren Jugendlichen zusammen mit den Betreuern Dirk und Annika den Minigolfmeister. Dirk benötigte die wenigsten Schläge auf den Bahnen.

 

Am Donnerstag durften alle Jugendlichen ihr erlerntes Schachwissen in Tests unter Beweis stellen. Vor Bekanntgabe der Ergebnisse wurden die Trainer aber nochmal gefordert. Die Trainer mussten in zwei Gruppen gegen jeweils 13 Jugendliche Simultan spielen. Jeder halbe Punkt der Jugendlichen wurde lautstark bejubelt. Am Ende behielten die Betreuer jedoch die Oberhand. Nach dem abendlichen Grillen wurden endlich die Ergebnisse der Test bekannt gegeben und den Jugendlichen die verdienten Diplomurkunden überreicht.

 

Nach fünf anstrengenden Tagen – mit sehr viel Spaß sowohl auf der Seite der Jugendlichen als auch der Betreuer - traten alle am Freitag die Heimreise an. Im abendlichen Schachtraining tauchten zum Entsetzen der Betreuer tatsächlich einige Jugendlichen auf – ein Zeichen dafür, dass die Jugendlichen immer noch nicht genügend Schachtraining bekommen und Schach gespielt hatten.

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Jugendtraining

August
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August
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